Martin Smolka

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Frrr (2006-7)


Program Note:


(DE)

In meiner Muttersprache dient das Spasswort "frrr" als lautmalerischer Ausdruck für Flug, hohe Geschwindigkeit oder kurze Dauer. Das war die Ausgangsidee für mein Stück - eine Musik, die leicht "davonfliegt" und einen angenehmen, heiteren Eindruck hinterlässt.

Grundlage bildet eine rasche melodische Figur, bei der jeder Ton von einem anderen Instrument gespielt wird, wie in einem Hoquetus. Das Stück ist eine Variationenkette über diese wenigen Noten, Permutationen dieser Figur, verschiedene Instrumentationen jedes einzelnen Tons, Verkürzungen des Taktmetrums (wie beim Stolpern), Unterbrechungen des Flusses durch längere laute Akkorde. Später werden vereinzelte Töne durch die übrigen noch verbleibenden ersetzt, bis gegen Ende dann Fragmente der Figur immer wiederholt werden.

Ich bin sehr neugierig auf die erste Aufführung. Vielleicht zeigt sie, dass mein Stück, statt eines leichten "frrr" doch eher ein anstrengendes "GRRRH" für ungebändigte Instrumente darstellt.


Martin Smolka





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